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„Wanderbares Deutschland“: Leistungsschau auf der Tour Natur

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Vom  1. bis zum 3. September  präsentierte der Deutsche Wanderverband (DWV)  in Düsseldorf seine Angebote rund ums Wandern. Dem Wanderverband angeschlossen hatten sich eine Reihe von Partnern, die sich ebenfalls in Düsseldorf präsentierten.

Traditionell kürte der Verband während der Veranstaltung die frisch zertifizierten Qualitätswege beziehungsweise Qualitätsregionen „Wanderbares Deutschland“. In diesem Jahr hat der DWV besonders viele Wege zertifiziert. Insgesamt bekommen 42 Wege und eine Region die begehrte Auszeichnung, davon 23 Wege zum ersten Mal und 19 Wege sowie eine Region zum wiederholten Mal. So viele Zertifizierungen waren es noch nie.

DWV- Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß freut sich über die Nachhaltigkeit der DWV-Qualitätsinitiative, die nun schon seit über 15 Jahre bestehe. „Dass sowohl Wege als auch Regionen zum wiederholten Mal zertifiziert werden, beweist, dass sich dieses Zertifikat in Form von hohen Gästezahlen bezahlt macht. Andernfalls würde sich der vergleichsweise hohe Aufwand dafür nicht lohnen“, so Rauchfuß. Schlieper ist Innovationsmanager bei der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) und kümmert sich dort besonders um das Thema Nachhaltigkeit.

Der DWV- Präsident betont besonders die Verlässlichkeit der DWV-Initiative: „Angesichts der vielen Eintagsfliegen unter den Qualitätslabels freut es mich, dass wir mit Wanderbares Deutschland ein verlässliche Orientierung für Wanderer haben, auf die sich sowohl unsere Gäste aus dem Ausland als auch Einheimische seit vielen Jahren verlassen können.“ Im Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus, das die  Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) für dieses Jahr ausgerufen hat, sei es wichtig, mit guten Initiativen zu zeigen, wie Tourismus organisiert sein sollte, um für die Gäste attraktiv zu sein und zugleich die Ressourcen zu schonen, auf denen der Tourismus letztlich fuße, so Rauchfuß.

Ein weiteres wichtiges Thema für den Tourismus behandelte der Wanderverband im Fachforum „Wandern 4.0 - Digitalisierung im Wandertourismus – Chancen und Herausforderungen“ am Samstag. Diese Veranstaltung informierte die Fachbesucher über die Wirkungen von Digitalisierung sowohl in den Destinationen als auch bei den Wanderern. Anhand eines Beispiels aus Paderborn wurde den Fachbesuchern gezeigt, was bei der Entwicklung digitaler Informations- und Vermarktungsplattformen zu beachten sei. Auch die Nutzung so genannter digitaler Touchpoints, also Orten, an denen Personen mit Produkten, Marken oder Unternehmen digital in Berührung kommen, war Thema des Fachforums.

Dass der Deutsche Wanderverband sich besonders auch um Kinder und Jugendliche kümmert, beweisen nicht nur seine Initiativen zum Schulwandern oder das Projekt „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ sondern auch eine Aktion für Kinder und deren Familien während der Messe. Die Teilnehmer entdeckten in Form einer „Rallye“ mit Mitmachaktionen verschiedene Stände in der gesamten Halle 6.

www.wanderbares-deutschland.de
www.tournatur.com