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Münsterland: Neue Marke

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Was ist unsere Identität? Wofür wollen wir in Zukunft stehen? Was macht uns besonders attraktiv? Diese Fragen hat sich der Münsterland e.V. gemeinsam mit Institutionen, Unternehmen und Multiplikatoren der Region und der Unternehmensberatung BrandTrust gestellt. Die Antworten präsentierte er in Gestalt einer „Marke Münsterland“ in Münster rund 350 Gästen.

„Naturverbunden, tatkräftig, gemeinschaftlich, aufstrebend, überlegt – so ist der Münsterländer“, fasst Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V., die Identität der Region zusammen. „Hier im Münsterland zeigen die Menschen Haltung, sind souverän und führen ein selbstbestimmtes Leben auf gehobenem Standard. Diese Charakteristik müssen wir verinnerlichen, kommunizieren und uns damit positionieren. Eine gemeinsame Marke ist dabei die beste Chance auf Wahrnehmung.“

Das „OK“ der Münsterländer zur definierten Markenidentität hatten sich die Akteure schon mit einer Umfrage in den Westfälischen Nachrichten geholt: ungewöhnlich viel Zustimmung habe es zu allen vorgegebenen Eigenschaften gegeben, insbesondere zum Attribut „naturverbunden“.

„Das Münsterland ist die Nummer Eins in puncto Kultiviertheit der Landschaft“, brachte Managing Director Christoph Engl von BrandTrust diese Haltung der Münsterländer auf den Punkt. „Fahren Sie quer durch die Region und ich verspreche Ihnen: Sie werden keine ungepflegten Parkanlagen und Vorgärten sehen. Diese Kultiviertheit ist eine regionale Spitzenleistung, ein Alleinstellungsmerkmal und unentdecktes Geschäftspotenzial.“

„Auch für die Wissenschaftsstadt und sehr urbane Stadt Münster gehören Kultiviertheit und Naturverbundenheit zu den großen Reichtümern“, betonte Oberbürgermeister Markus Lewe bei der Podiumsdiskussion unter dem Motto „Läuft bei uns – oder?!“. „Stadt und Land sind keine Gegensätze, sondern haben die gleiche DNA und profitieren von den jeweiligen Stärken des anderen.“ Neben Lewe unterstrichen diese Botschaft unter anderen auch die Landräte der Münsterland-Kreise.

Um die „Marke Münsterland“ greifbar zu machen, startet jetzt eine Implementierungsphase: „Wir planen Leuchtturmprojekte, die die Identität des Münsterlandes widerspiegeln. Das können Produkte, Veranstaltungen, oder auch Kommunikationskonzepte sein“, sagte Heinrich-Georg Krumme, Aufsichtsratsvorsitzender des Münsterland e.V. „Es wird Regionalkonferenzen in allen Münsterland-Kreisen und der Stadt Münster geben, auf denen jeder gute Ideen beisteuern kann. Uns ist wichtig, dass die Impulse aus der Region kommen und nicht von einer kleinen Gruppe diktiert werden.“

Dass neben Verwaltungen und Politik auch die Wirtschaft Einigkeit in Sachen „Region Münsterland“ zeigen muss, stellte Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der IHK Nord Westfalen, heraus: „Wir stehen im Wettbewerb mit anderen Regionen um Investitionen, Fach- und Führungskräfte. Es nutzt nichts, dass wir wissen, wie gut es sich hier arbeiten und leben lässt. Die anderen draußen müssen uns wahrnehmen und sagen: Da wollen wir auch leben und arbeiten.“

Der Markenbildungsprozess ist ein Gemeinschaftsprojekt des Münsterland e. V., der IHK Nord Westfalen und der HWK Münster. Er werde durch ein Lenkungsteam und eine Strategiekommission koordiniert und begleitet, in der Unternehmen, Kommunen und Institutionen des Münsterlandes vertreten seien. Unterstützt wird der Münsterland e.V. bei der Entwicklung und Implementierung durch die auf Markenbildung spezialisierte Managementberatung BrandTrust. Ziel der Anfang 2017 gestarteten ersten Phase war es, eine Markenidentität zu definieren. In der nun folgenden Implementierungsphase gehe es um die Umsetzung.

www.marke-msl.de

Bild: MÜNSTERLAND e.V.