Schweiz Tourismus: Sommerkampagne setzt auf Radtourismus

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Schweiz Tourismus (ST) setzt in seiner neuen Sommerkampagne auf den Radtourismus.

Denn jeder fünfte Gast fahre in seinen Sommerferien in der Schweiz Velo. Auf dem Sattel eines Tourenvelos, E-Bikes, Mountainbikes oder Rennrads sollen Gäste diesen Sommer daher in die Schweizer Natur eintauchen. Für sie stellt ST eine Reihe von Produktinnovationen vor, darunter die neue Rennvelo-Eventserie «Ride the Alps».

«Wir garantieren das intensivste Veloerlebnis der Welt», verspricht Martin Nydegger, Direktor von ST, an der heutigen Sommermedienkonferenz in Zürich. «Die Vielfalt der Schweizer Landschaft mit markanten Bergen und breiten Tälern mit Seen – kombiniert mit schönen, markierten Routen – ist einmalig. Da kommen eingefleischte Mountainbikerinnen und Rennvelofahrer wie auch gemütliche E-Biker voll auf ihre Kosten.»

Beste Voraussetzungen seien dies, um auf große Nachfrage zu stoßen. Denn Velofahren sei beliebt – im Sommer fahren rund 1.5 Millionen oder 19.4 Prozent der Gäste während ihren Ferien in der Schweiz Velo. Dabei komme das Velofahren vor allem dem alpinen Tourismus zu Gute: Mehr als zwei Drittel der Velofahrten fänden nämlich im Alpenraum statt. Der Velofahrer sei zudem immer häufiger eine Velofahrerin: Bei den jüngeren Personen unter 34 Jahren sei das Geschlechterverhältnis bei den Touren- und Mountainbikern fast ausgeglichen*.

Großer Zukunftstrend sei das E-Biken. Hier hätten sich die Veloverkäufe 2017 in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr massiv gesteigert – bei den E-Mountainbikes um satte 38 Prozent**. E-Biken ermögliche größere Fahrdistanzen, mehr Höhenmeter und generell mehr Velofahrten, da auch ältere oder weniger sportliche Gäste so aktiv in die Schweizer Natur eintauchen können.

Produktinnovationen für die (neuen) Velogäste.

Für manche Gäste ist der Aufwand, selber mehrtägige Veloferien zu organisieren, zu groß. Daher hat ST gemeinsam mit dem Tour Operator Eurotrek für Mountainbiker, Touren- und Rennvelofahrer neu je drei einfach buchbare Angebote geschaffen. Dabei ist man vier Tage lang auf ausgewählten Routen unterwegs – das Angebot umfasst Routenbeschrieb, Hotelübernachtung und Gepäcktransport.

Rennvelofahrer zieht die große Dichte an Pässen mit alleine 17 Passstraßen über 2’000 Meter auf den Sattel. Die neu von ST lancierte Event-Serie «Ride the Alps»setzt hier an und ermöglicht mit lokalen Veranstaltungspartnern Passfahrten ganz ohne motorisierten Verkehr – an 10 Events pro Jahr. Dazu zählen etwa der Granfondo San Gottardo im Juli, das Ride the Alps Vaudoises am Col des Mosses – Col du Pillon – Col de la Croix im August oder der FreiPass am Klausenpass im September. Die Eventserie wird in den nächsten Jahren fortgesetzt und ausgebaut.

Um auch Gästen aus Fernmärkten wie Asien, die wenig Velo-Erfahrung haben, tolle Zweirad-Erlebnisse in der Schweiz zu ermöglichen, wurde zudem neu die First Bike Experience ins Leben gerufen. Auf einfachen, geführten Velotouren erleben Gäste die Schweizer Natur hautnah und sicher – und würden so schnell zu eingefleischten Velofans.

Wer mit dem Velo unterwegs ist, schätzt Unterkünfte, bei denen auch das Fahrrad willkommen ist. Auch hier bietet ST seit 2016 eine Lösung: 85 Swiss Bike Hotels bilden eine Hotelkategorie von ST und hotelleriesuisse und zeichnen sich durch hohe Velofreundlichkeit und Zusatz-Service aus. Oft sind die Gastgeber selber begeisterte Velofahrerinnen und Velofahrer.

Globales Präzisionsmarketing.

Velofahrer ist nicht gleich Velofahrer. «Um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Tourenvelofahrer, Mountainbiker und Rennvelofahrerinnen einzugehen, haben wir für jeden Velotyp eine eigene Landingpage auf MySwitzerland.com geschaffen», erklärt Samuel Zuberbühler, Marketing Manager Sommer. «Dort finden Gäste thematische Best-of Routen, multimediale Reportagen, buchbare Angebote, velofreundliche Hotels und Events sowie nützliche Hinweise wie Sicherheitstipps.» Dabei spiele es keine Rolle, ob Velofahren Haupt- oder Nebenaktivität des Urlaubs sei und ob eine gebuchte Tour oder selber geplante Ferien gefragt seien. Die kampagnenspezifischen Veloinhalte werden zudem über diverse interne Kanäle wie Social Media und Newsletters sowie wie durch die Marktvertretungen in 26 Ländern ausgespielt. Insgesamt investiert ST weltweit CHF 45.5 Millionen (inkl. Personalkosten und Partnerbeiträge) für dieses Präzisionsmarketing rund ums Velo.

Jubiläen, Großevents und eine weltweit einmalige Infrastruktur.

Im Sommer 2018 dreht sich in der Schweiz alles ums Velofahren. So feiert das Veloland – das nationale Velo-Angebot von SchweizMobil – im Mai sein 20jähriges Bestehen. Was 1993 als kleines kantonales Projekt in Olten begann, ist heute ein flächendeckendes Veloroutennetz mit über 11.000 Kilometern für Tourenvelofahrer und 9.500 Kilometern für Mountainbiker auf einheitlich markierten Routen. Eine so dichte, nationale Veloinfrastruktur sei weltweit einzigartig. Dabei sei neben der ausgezeichneten Infrastruktur vor allem das umfassende Informationsangebot von SchweizMobil über Website und App, wo alle Routen beschrieben und mit Karten- und Informationsmaterial dokumentiert sind, eine hoch geschätzte Dienstleistung für die Velofans.

Vom 5. bis 9. September schaue zudem die internationale Mountainbike Community auf die Schweiz: Dann findet auf der Lenzerheide die Mountainbike-Weltmeisterschaft statt. Ein Großevent, den ST nutzt, um die Vorzüge des Mountainbikens hierzulande aufzuzeigen. Wie zum Beispiel die vielen für Biker angelegten Single Trails sowie die gute Kombinierbarkeit mit Seilbahnen, Postautos und der Bahn.

http://MySwitzerland.com/Sommer 

Foto: Copyright by: Switzerland Tourism - By-Line: swiss-image.ch/Stephan Roekl